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Einleitung

» Rosenstolz-Texte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Angst
(Text: AnNa R. & Peter Plate)

Es ist irgendwie passiert
Ich lebe noch
Ich roll´ den Stein den Berg hinauf
halt Tag für Tag

Doch viel zuviele Worte
fallen auf mich ein
Viel zuviele Menschen
reden mir nur rein
Ich hör´ mich nicht
Ich seh´ mich nicht
Ich finde keine Ruh'
Nur ihr seht mich
Doch hört ihr mir auch zu?

Ich habe Angst vor jedem Tag
Ich habe Angst vor jeder Nacht
Ich habe Angst daß ich mir vertrau´
Ich habe Angst daß ich mich verlier´
Ich habe Angst vor mir
Ich habe Angst vor mir

Ich hab´ es einfach nie kapiert
und lebe doch
Ich mach nur meine Träume wahr
halt Stück für Stück
Doch viel zuviele Fragen
steh´n vor meiner Tür
Sie alle wollen Antwort
und das allein von mir

Ich weiß es nicht
Ich kenn sie nicht
Ich kenne diesen Duft
Ich lieb´ mich nicht
Ich brauch´ mich nur
Ich sehne mich nach Luft

Der Moment
(Text: AnNa R. & Peter Plate)
 

Wo ich war, das weiß ich heut nicht mehr genau, 
weiß nur eines Tages warst Du hier, 
hast mein Leben völlig auf den Kopf gestellt 
und ich war ein kleines Stück von Dir
doch dann kam der Tag für Dich und Deine Welt 
und ich fand nicht mehr zu mir zurück

Und was mir bleibt, ist Dein Gesicht 
und das Gefühl geteilt zu sein, 
will ich Dich jemals wiedersehen,
jemals wieder spüren 
oder war es nur der Moment

Wieviel Zeit inzwischen wohl vergangen ist, 
wieviel Angst und wieviel Einsamkeit, 
nur daß meine Welt ein wenig reicher ist 
oder leer, wir war'n wohl nicht bereit
vielleicht war's einfach nicht die rechte Zeit für uns, mag sein ich finde bald zu mir zurück

Und was mir bleibt...

Doch dann kam die Zeit für Dich und Deine Welt
und ich find' nur schwer zu mir zurück

Und was mir bleibt...

Die Einsamkeit der Rosen
(Text: AnNa R. & Peter Plate)

Die Einsamkeit der Rosen
läßt uns vorwärts schau´n
Das süße Leben
es kann noch wilder sein
Die Einsamkeit der Rosen
weckt mich wieder auf
Will nicht verblüh´n
Fast wäre es gescheh´n
 

In unheilvollen Zeiten
erkannt´ ich dein Gesicht
Wir atmen füreinander
und schenken uns das Licht
Kein Suchen ohne Finden
Siehst du mich auch einsam
 

Mach schnell - nun kommt der Winter
Wir wollen nicht wieder frier´n
Beim Warten auf die Kälte
will ich nicht mehr verlier´n
Das Angesicht der Hoffnung
läßt mich weiter hungrig
 

Die Einsamkeit der Rosen...


Ein anderes Gefühl von Schmerz
(Text: AnNa R. & Peter Plate)

Jedes Mal wenn ich Dich seh' fehlt mir etwas Mut
ich schau Dich zu lang an und schwindlig ist mir auch jedes Mal denk' ich bei mir, heute wär' der Tag, 
an dem ich' Dir erklär', an dem ich alles sag'

Und Du meinst, laß' uns Freunde sein
und Du nimmst mich in den Arm
es war das erste Mal, das letzte Mal
es kostst mich mein Herz
Und Du sagst, ich bin für Dich da
doch das ist niemals genug
es war das erste Mal, das letzte Mal
ein anderes Gefühl von Schmerz

Laß' mich los es tut so weh, wenn Du mich berührst und jedes sanfte Wort ein Schlag in mein Gesicht
warum komm' ich hier nicht weg, 
warum geh' ich nicht
Du bist mir viel zu nah, doch niemals nah genug

Und Du meinst, laß' uns Freunde sein...


Engel der Schwermut
(Text: AnNa R. & Peter Plate)

Was hab ich getan, daß mir jeder Mut fehlt
Was ist passiert
Was ist geschehn
Deine warme Haut
Ist nur noch kalt
Du hast mich begehrt
Und jede Nacht war Vollmond
Hab mich nicht gewehrt weil es mir so gut tat
Du hast mich verführt
Bin dir verfalln
Du hast mich berührt was ist passiert
Engel der Schwermut, laß mich jetzt los
Bist der Engel der Schwermut
Nimm mich oder flieg davon
Darfst mich nie wieder sehn
Ich wünscht es könnte doch geschehen
Was hab ich gesagt, daß du nur noch fort willst
Was hab ich gesagt, daß du mich nicht anhörst
Was ist passiert
Was ist geschehn
Eine zarte Hand hart wie Metall
Engel der Schwermut, laß mich jetzt los
Bist der Engel der Schwermut ...


Es ist vorbei
(Text: AnNa R. & Peter Plate)

Nichts hier ist für immer 
Auch wenn es so scheint 
Plötzlich wachst du auf 
Und bist allein 

Die Straßen sind noch grau 
Es ist wie jedes Jahr 
Die Uhr sie bleibt nicht stehen 
Du bist allein 

Eben noch 
Warst du ein Teil der schönen Welt 
Der Unendlichkeit 
Gerade noch 
Warst du ein Stück der Ewigkeit 
Schon Vergangenheit 
Es ist vorbei 

Wieder stehst du auf 
Und schaust zum Fenster raus 
Alles ist noch so 
Wie's früher war 

Der Tag lacht viel zu laut 
Und will in dein Gesicht 
Du ziehst den Vorhang zu 
Und du bleibst da 

Eben noch...


Ich geh' auf Glas
(Text: AnNa R. & Peter Plate)

Und da war ein letzter Zug, wie die Zigarette brennt
und Du sagtest nur gib' Acht, 
daß der Tiger Dich nicht frißt heut' Nacht
Und dann kamst Du ein Schritt näher
ob die Liebe Dich wohl kennt
Deine Küsse sind verschieden
ob Du weißt, was ich heut' wirklich will von Dir?

Ich geh' auf Glas, 
bei allem was Du tust 
und meine Haut in Scherben, 
springt der Spiegel und das Bild, 
ich hab' soviel Narben von Dir

Und da liegst Du nun vor mir, 
meine Augen sind halb blind, 
was Du wolltest ist geschehen 
und mein einziges Gefühl ist die Angst in Dir
Denn Du bist mir viel zu nah', 
doch ich hab' mich längst verloren
ob die Liebe Dich wohl kennt, 
ob Du weißt, was ich heut' wirklich will von Dir?

Ich geh' auf Glas...


Königin
(Text: AnNa R. & Peter Plate)

So wie Du tanzt 
und auch die Art wie Du gehst 
hat mich bewegt 
vom ersten Augenblick 
Was Du auch tust 
es macht mein Herz so verrückt 
Was ist der Preis 
für eine Nacht mit Dir 

Ich zahl´in bar was immer Du willst 
Was immer ich brauch 
Tu`s mir an 

Königin auf Deiner Bühne 
Tanz für mich die ganze Nacht 
Lichterwelt verklärt mir meinen Sinn 
Doch Du hast nur an Dich gedacht 

Ich seh´Dich an 
und kann Dir nicht widersteh`n 
Nicht mal im Traum 
hab´ich das Feuer geseh`n 
Was hast Du vor 
wenn diese Scheinwelt zerbricht 
das Licht erlischt 
Was wird mit mir gescheh`n 

Ich zahl in bar was immer Du willst 
Was immer ich brauch 
Tu`s mir an 

Königin auf Deiner.......


Kuss der Diebe
(Text: AnNa R. & Peter Plate)

Liefen durch den Frühlingstau bis zum Sonnenuntergang
Küsse die nicht unsre war'n tauschten wir dann aus
Gefühle nicht für uns bestimmt
bitte halt mich - bitte halt mich fest

Kuss der Diebe
hast du mich erweckt
weil wir fast ertrunken wär'n hielten wir uns fest
weil es keinen andren gab der mich zu sich lässt

Träumten uns einander warm bis wir fast versunken sind
tranken jeden einz'gen Blick weils der letzte war
zarte Worte nicht für uns gesagt
bitte halt mich - halt mich nochmal fest

Kuss der Diebe...
...der mich zu sich lässt
Kuss der Diebe für den Augenblick
weil auch du ein Ausweg warst der sie Seele trifft
weil es keine andre gab die dich zu sich lässt

ewig Sonnenuntergang
roter Felsen der im Licht versank

Kuss der Diebe

Lass sie reden!
(Text: AnNa R. & Peter Plate)

 

Jeder hat es ja gewußt, jeder hat es ja geahnt,

daß mit Dir etwas nicht stimmt,

laß sie nur reden!

Wenn Du etwas anders bist

als der ganze lahme Rest,

wird die Stadt langsam nervös,

egal ,laß’ sie nur reden!

 

Laß sie reden und wir lieben dafür laut,

denn gerade, weil Du anders bist,

weil Du ein wenig seltsam bist,

lieb ich Dich noch mehr, lieb ich Dich so sehr,

ich halt Dich fest, mir geht es wie Dir

 

Das Gerede von Moral,

war mir immer schon egal

und ich zieh’ mich langsam aus für mich

und laß’ sie reden!

In der Nacht kann es geschehen,

daß ich in fremde Augen seh

und dann muß ich mit Dir gehen,

laß’ sie nur reden!

 

Laß’ sie reden und wir lieben dafür laut,

denn gerade, weil Du anders bist,

weil Du ein wenig seltsam bist,

lieb ich Dich noch mehr,

lieb ich Dich so sehr,

ich halt Dich fest, mir geht es wie Dir

 

Mir graut vor diesen Leuten
(Text: AnNa R. & Peter Plate)

Das jüngste Gericht
Es verkündet ganz schlicht
Wie das Leben so spielt
Es läuft im TV
Das ich jeden Tag schau
Wie der Mensch sich fühlt

In Eurem Wolkenpalast
Wird uns die Wahrheit verpasst
Mir grauts vor diesen Leuten
Die vor Weitblick nichts mehr sehn
Die den Gleichschritt niemals scheuten
Und gemeinsam untergehn

Wer sagt Euch denn
Daß nur Barbie & Ken
Voll funktionsfähig sind
Ich hab' den Beweis
Denn mein feuer ist heiß
Wenn ich erstmal beginn

In Eurem Wolkenkartell
Verbrennt die Wahrheit so schnell
Mir grauts vor diesen Leuten
Die vor Weitblick nichts mehr sehn
Die den Gleichschritt niemals scheuten
Und gemeinsam untergehn

Nur einmal noch
(Text: AnNa R. & Peter Plate)

Nur wer Dich sah, kann mich verstehn, 
Du kamst mir nach und ich blieb stehen, 
nur wer Dich fühlt, kennt Deine Haut, 
ein langer Blick, der keinem traut, 
nur wer Dich schmeckt, kennt das Gefühl, 
das man ewig geben will, 
nur wer Dich sieht, kennt auch die Macht, 
erstarrte Flammen in der Nacht

Nur einmal noch Deine Lippen spüren, 
Küsse wie Honig auf meiner Seele, 
nur einmal noch, diese Nacht vollführen,
ganz ohne Fallschirm, wie ein Blatt im Wind

Nun bist Du hier und ziehst Dich aus, 
ich werd' zum Stier und Du zur Maus
ich halt Dich fest
kannst nicht entfliehen,
nimm Dir den Rest der Pahantasie
Du bist der Mann, der mich entfacht,
bist der Abend, ich die Nacht,
ich bin das Tor zur Seeligkeit,
schneeweiße Schwingen in Ewigkeit

Nur einmal noch...


Sag doch
(Text: AnNa R. & Peter Plate)

Bleib doch
Laß mich deine Wärme spürn
Geh nicht
Ich will dich noch einmal berührn
Laß mich noch schlafen und träumen von dir
Will nicht erwachend allein sein mit mir
Waren doch gemeinsam schwach
Lagen miteinander wach
Wo ist unsere Sehnsucht hin
Sag doch
Hab ich diese Welt zerstört
Nicht genügend zugehört
Oftmals nur an mich gedacht
Sag doch
Glaub mir
Könnte ich die Zeit verdrehn
Wie´ich
Vieles wäre nicht geschehn
Hilf mir und zeig mir die Brücke zu dir
Fall in die Tiefe ertrinke an dir


Septembergrau
(Text: AnNa R. & Peter Plate)

Diese grosse Stadt in der Du lebst 
So 'ne kalte Stadt wenn's Winter wird 
Allein und bald ein Jahr um 

So 'ne bunte Stadt und Du fühlst grau 
schnelle Liebe macht Dich langsam taub 
Allein so lange Zeit schon 
So schwach - so viel gesehn 

...ich küss die Lichter für Dich aus 
im Dunkeln wirst Du viel mehr sehn 
und Du kannst schweigen 
werd' jede Träne verstehn 

Ich schalt' die Stadt für Dich auf "Still" 
die Ruhe lässt uns viel mehr hörn 
Du musst nichts sagen 
werd' das Septembergrau zerstörn 

So 'ne trübe Stadt wenn Regen fällt 
doch diese laute Stadt bricht Dir das Herz 
das Grau besiegt Dein Wille 
denn Du wirst niemals gehn

 


Viel zu kalt (Februar)
(Text: AnNa R. & Peter Plate)

Seh' ich dich nochmal - bevor du gehst
ich frag mich warum
habe ich vielleicht zu laut geweint
zuviel dich gefragt
vorbei ein Jahr voll Kerzenschein
vorbei - doch warum

komm zurück - ist alles dunkel hier
viel zu kalt - und ich erfriere schon
ich kann nicht mehr schlafen ohne dich

Tränen nur zerstör'n mein Spieglebild
vielleicht war ich schuld
weiss es nicht
vermiss dein Lachen schon
was bleibt ist nicht viel
Einsamkeit lebt wie ein Stein in mir
der wehrlos mich macht

komm zurück...

Vorbei ein Jahr voll Kerzenschein
vorbei - doch warum

komm zurück...


Wenn Du jetzt aufgibst  
(Text: AnNa R. & Peter Plate)    
        
Und Du hast viel zu lang den Schatten geseh’n
Und viel zu lang war alles grau um Dich
Du kannst ruhig klagen
denn es reicht
Die stärkste Seele wird mal schwach
Und jede Nacht wenn Du nicht schlafen kannst
und die Armee des Wahnsinns bei Dir klopft
Wenn Du dann durchdrehst, ist’s erlaubt
Doch wer hat Dir den Mut geraubt

Wenn Du jetzt aufgibst wirst Du nie versteh’n
Du bist zu weit um umzudrehen

Vor Dir der Berg Du glaubst Du schaffst es nicht
Doch dreh’ Dich um und sieh wie weit Du bist
Im Tal der Tränen liegt auch Gold
Komm laß es zu daß Du es holst

Wenn Du jetzt aufgibst wirst Du nie versteh’n
Du bist zu weit um umzudrehen
Wenn es auch weh tut so wird es doch gescheh’n
Die dunkle Nacht wird mal vergeh’n